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Title Bildstörung: Die Artikel
Originaltitle: Bildstörung: Die Artikel
Erscheinungsjahr: 3000
Stichwort: AArtikel
Release: 00.00.0000

Handlung
Bildstörung: Die Artikel
Unter dem Stichwort "AArtikel" habe ich in der Datenbank "Bildstörung" einige meiner titelübergreifenden Betrachtungen aufgenommen. Die Artikel sind folgendermassen in der Datenbank zu finden:
a) Klick auf "Home" oder "Alle Filme zeigen"
b) "AArtikel" in das Suchkästchen eintragen
Über das Stichwortregister führt ein Klick auf "AArtikel" zum gleichen Ziel



Weitere Info
Bildstörung: Die Artikel
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Im August 2015 wurde "Bildstörung" im Schnitt über 550mal täglich aufgesucht, im Dezember 2015 678mal. Höchststand an einem Tag 1.484mal am 1.1.2016. In 2016 betrug die tägliche Besucherzahl im Schnitt 350. Am 2.2.2017 besuchten 528 user "Bildstörung". Am 1.7.2019 besuchten 656 User in den letzten 31 Tagen die Datenbank.
Die Besucherzahl ist gering, Tendenz indes steigend.

Die Datenbank widmet jedem Film eine kurze Zusammenfassung, die auf seinen Bezug zu Krankheit und Behinderung hinweist, sowie "weitere Informationen". Diese werden mit einem Klick auf den Filmtitel erreicht. Die "weiteren Informationen" sind "Zettelkästen". Ihr Inhalt ist systematisch aus einschlägigen Veröffentlichungen und Webseiten zusammengetragen. Viele Hinweise kommen von Freunden, Kollegen und Nutzern meiner Datenbank. Besonderer Dank dafür gilt Toba Kerson und Friedhelm Schmitt). Neben deutschen enthalten die Zettelkästen auch Informationen in englisch, französisch, italienisch und spanisch. Zur user-Statistik siehe unten

Eine wichtige Quelle der Pflege von "Bildstörung" sind Veröffentlichungen zu bestimmten Filmgruppen, einige der wichtigsten seien hier angeführt. Grundlegend für die gesamte Arbeit des Autors waren:

Secchi, Cesare, Immagini della follia. Catalogo audiovisivo sulla malattia mentale. Guaraldi, Rimini 1994
Secchi legte seinen Katalog und die dazu gehörige Sammlung von VHS-Aufzeichnungen als Lehrmaterial für seine Studenten der Universität von Modena an. Ganz früh wurde dem Autor klar, dass der Spielfilm eine unschätzbare Quelle der psychologischen und psychotherapeutischen Erkenntnis sein kann.

Weitere thematische Veröffentlichungen über Spielfilme mit Behinderung und Krankheit sind:

Gabbard, Glen O. und Gabbard, Krin, Psychiatry and the cinema, American Psychiatric Press, Washington, 1999 dürfte das Standdardwerk der Filmsammlung zu Film und seelisch-geistigen Erkrankungen sein.

Grossini, Giancarlo, Cinema e follia, edizione Dedalo, Bari 1984 ist eine wertvolle Ergänzung dazu insbesondere den italienischen Film betreffend.

Norden, Martin F., The cinema of isolatio, rutgers university press, New Brunswick, 1994 bleibt ein grundlegendes Werk für Behinderung und Krankheit im internationalen Spielfilm. Norden beachtet wie keiner nach ihm die Produktionsbedingungen dieser besonderen Gruppe von Filmen.

British Film Institute, white sticks, wheels and crutches, British Film Institute (written and researched by Paul Darke), 2003 öffnet den reichhaltigen Fundus des bfi und der angelsächischen Filmtradition zum Thema.

Gottgetreu, Sabine, Der Arztfilm. Untersuchung eines filmischen Genres, Aisthesis Verlag, Bielefeld, 2001 Im Bemühen, einer thematischen Gruppe von Filmen den status eines Genres zu "verschaffen", trägt Gottgetreu nicht nur wichtige Filmtitel zu Krankheit und Gesundheit zusammen. Sie lenkt den Blick auf die formalen Aspekte, die Filme dieser Gruppe auszeichnen.

Glasser, Brian, Medicinema. Doctors in film, Radcliff Publishing, Oxford, 2010 Das Buch enthält viele filmographische Hinweise, ist aber eher erzählend als analytisch angelegt, hat auf jeden Fall nicht die Ambitionen von Gottgetreu.

Tacke, Alexandra, Bilnd spots. Eine Filmgeschichte vom frühen Stummfilm bis in die Gegenwart, transcript, Bielefeld, 2016
Diese Anthologie verfolgt mit Konstanz und Kenntnis, wie Filmthemen - Blindheit in diesem Fall - durch mediale Konzepten und Formen mitbestimmt werden.

Die Liste der Veröffentlichungen, die sich dem Thema "Film, Behinderuing, Krankheit" widmen ist damit bei weitem nicht erschöpft. Besonders die Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften sind unverzichtbar für das auffinden wertvoller Filme zum Thema. Siehe z.B.:

Köhne, Julia Barbara (Hrsg.), Trauma und Film, Kadmos, Berlin 2012 Die Aufsatzsammlung widmet sich mit cineastischer Expertise einer wichtigen Untergruppe der Filme mit Krankheitsbildern. Die besondere Formkraft des Mediums Film wird für diese Thematik hervorgehoben: "Im Gegensatz zu anderen Kunstformen kann Film traumatische Erinnerungen paralllel auf der narrativen, visuellen und akustischen Ebene inszenieren." (9)

Schliesslich muss noch die Arbeit einer Forschungsgruppe um den Epileptologen Peter Wolf genannt werden, die sich der Analyse von Epilepsie und epileptischen Anfällen in erzählender Literatur angenommen haben. Romane und Novellen sind sehr häufig Vorlagen - meist mehrmals - für grosse Spielfilme. Die Ergebnisse dieser fast ganz auf Literatur konzentrierten Forschung sind darum auch dann für den Spielfilm wertvoll.
v.Engelhardt, Dietrich, Wolf, Peter, "Das ist eine alte Krankheit". Epilepsie in der Literatur. Schatauer, Stuttgart, 2000


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Artikel der Datenbank "Bildstörung"

Vergeblicher Kampf (Heiner, Stefan, 2015)

Das Bild, das sich die Öffentlichkeit von Menschen mit Epilepsie macht, trägt entscheidend zur Lebensqualität der Betroffenen bei. Es kann ihnen - falls darin vereinfachende, dramatische oder allarmierende Züge überhand nehmen - sehr abträglich sein. Der auf Youtube gestellte kurze Film "Vergeblicher Kampf: Mediziner entschuldigen sich" enthält Bild- und Wortsequenzen, die geeignet sind, Epilepsie vereinfachend für eine Krankheit zu halten, die vornehmlich dramatische und alarmierende Züge trägt.

Musik in Spielfilmen mit Epilepsie (Heiner, Stefan, 2015)

Am Beispiel von „Exploding girl“ und „The Exorcist“ wird dies sehr spezielle Thema behandelt. Unser Nachdenken über Film und Musik bei Epilepsie geht mit cineastischen Methoden ein Zentralproblem der Krankheit an - den Beitrag des Spielfilm zum Bild, das sich die Öffentlichkeit von dieser Krankheit macht.

Mit Metaphern leben (Heiner, Stefan, 2015)

Wie „Krankheit als Metapher“ in Literatur und Film Eingang findet, beschreibt Susan Sontag in ihrem so betitelten Essay von 1977 (Illness as Metaphor). Seitdem gibt es sie, die Krankheit als Metapher, ohne dass immer klar wäre, was darunter zu verstehen ist.

Was sind Epilepsiespielfilme? (Heiner, Stefan, 2016)

Der Artikel gehört in die Abteilung Epilepsiespielfilme. Er erläutert die Prinzipien, nach denen dort Spielfilme aufgenommen werden. Da ich versuche, Interessenten jeder Zielsetzung das "ganze" Material zu bieten, habe ich mich für weitmöglichste Auswahlkriterien entschlossen.

Filmographien zur Epilepsie
Zusammenstellung der Fundstellen für Filmographien, die Spielfilme benennen, in denen Epilepsie eine Rolle spielt. (Heiner, Stefan, 2016)



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